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Wie vor 40 Jahren?

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Fühlt sich zensiert wie zu DDR-Zeiten, taucht aber seltsamerweise trotzdem in vielen Zeitungen auf: Monika Maron

Foto: Teutopress/Imago Images

Eigentlich kann Monika Maron dem S. Fischer Verlag dankbar sein. Schließlich hat er ihr durch den „Rauswurf“ bundesweite Aufmerksamkeit geschenkt. Munter betont die Autorin seither in all ihren Interviews ihre demokratische, liberale Haltung. Dass der Text, den sie ihrer Freundin – nämlich der bekannten rechten Buchhändlerin Susanne Dagen aus Dresden-Loschwitz – zur Veröffentlichung gegeben hatte, ausgerechnet in einer Reihe erscheinen würde, die sich „Exil“ nennt und durch den neurechten Verlag Antaois vertrieben wird, habe sie einfach nicht gewusst.

Im Interview mit Deutschlandfunk Kultur erklärt Maron, wie sehr die Situation sie an die …

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