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Wer will schon hören, dass er ignorant ist?

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Hören muss man leider noch selbst, den ganzen Rest übernimmt der Algorithmus

Foto: Newscast/Imago Images

Es mag nicht der beste Auftakt für eine Musikkolumne sein, aber eigentlich ist es doch so: Texte über Musik – Kritiken gar! – braucht im Jahr 2020 kein Mensch mehr. Alles ist verfügbar, und selbst Kleinkinder wissen, wie sie YouTube zu bedienen haben. Fehlkäufe gibt es beim Streaming nicht. Unnötig die Schlaumeier, die mit ihrem erlesenen Geschmack zu wissen glauben, was man mögen soll. Längst wissen die Algorithmen tausendmal besser, was einem gefällt. Oder nicht?

Der weltweit größte Audio-Streaming-Anbieter Spotify kündigte kürzlich an, Künstlern ein Stück mehr vom algorithmischen Kuchen zu verschaffen. Sie müssten lediglich etwas von ihren Tantiemen abgeben und könnten sich…

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