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Immer wieder New York

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Paul Auster ist Fan: Balanceakt von Philippe Petit, als das World Trade Center noch stand

Foto: Jean-Pierre Dousseau/Polaris/laif

Was kann Literatur? Das Werk von Paul Auster hat viele Antworten auf diese Frage parat: die ungelebten Möglichkeiten eines einzelnen Lebens durchdenken, wie er es anhand der vier Versionen der Geschichte von Archie Ferguson in seinem über 1.000-seitigen Roman 4 3 2 1 tut. Diese Literatur entwirft ein komplexes Bild eines bestimmten Lebensgefühls von New York. Sie lässt ein Zeitbild entstehen, wie in der New-York-Trilogie. Und sie bewegt. Ich erinnere mich, wie bei einer Pressereise durch Ungarn 2009 eine ältere Journalistin aus Tel Aviv beim Aussteigen aus dem Bus weinte. Ich fragte sie nach dem Grund, und sie antwortete: „Ich lese Invisible von Paul …

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