Loading

Immer diese böse „Identitätspolitik“

placeholder article image
Biden und Harris sind nicht deshalb zu kritisieren, weil sie sich gegen Rassismus aussprechen und für Minderheitenrechte. Sondern weil sie für eine neoliberale Politik stehen

Foto: Andrew Caballero-Reynolds/AFP/Getty Images

Vor allem in der Nähe von Baustellen sieht man sie oft: große, offene Container, in die alles Mögliche geschmissen wird, Bauschutt, Kies oder Kippenstummel. Der Müllcontainer der linken Debatte ist seit einiger Zeit die „Identitätspolitik“: Alles, was einem an der politischen Linken nicht gefällt, wird entsprechend deklariert und entsorgt. Nach dem knapper als erwartet ausgefallenen Wahlsieg von Joe Biden und Kamala Harris hören wir es zum hundertsten Mal: Die Demokraten, heißt es, hätten deshalb so schwach abgeschnitten, weil sie sich in Identitätspolitik ve…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.