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Kein Wort ist zu viel

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Foto: Jonathan Lethem

Jonathan Lethem war zuletzt schriftstellerisch nicht mit Glück gesegnet. Sein vergangenes Jahr erschienener Krimi Der wilde Detektiv konnte die Kritiker nicht wirklich überzeugen. Und sein vorletzter Roman wurde gar nicht erst ins Deutsche übersetzt. Dabei wird Lethem vor allem nach seinem erfolgreichen Roman über die amerikanische Linke, Garten der Dissidenten – einem thematisch zwar großartigen, literarisch aber zweitrangigen Buch –, noch immer gerne durchs hiesige Feuilleton gereicht.

Überhaupt scheint der 1964 geborene und in New York lebende Autor den großen literarischen Würfen seiner frühen Karriere (Festung der Einsamkeit, 2003, und Chronic City, 2009) immer noch hinterherzulaufen. Dass sein neuer Band nun ausgerechnet Alan, der Glückspilz heißt, wir…

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