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Aufklärung par excellence

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Der letzte deutsche Kaiser, Wilhelm II.

Foto: Imago Images/Photo12

Nachdem die deutschen Vertreter am 28. Juni 1919 den „Schandvertrag von Versailles“ unterschrieben hatten und einer Besetzung des Landes durch die Siegermächte zuvorgekommen waren, rief die evangelische Kirche in Preußen zum Gebet auf: „Wie man auch urteilen mag über einzelne Handlungen der Regierungunseres Kaisers: fest steht die Reinheit seines Wollens, die Makellosigkeit seines Wandels, der Ernst seines persönlichen Christentums und seines darin tief begründeten Verantwortlichkeitsgefühls.“ Mit äußeren Mitteln vermöge man ihn nicht zu schützen, daher die Bitte, „in dieser Not den Kaiser und seine schwerkranke, in den Werken christlicher Barmherzigkeitvorbildlich bewährte Gemahlin nebst unseren deutschen Führer…

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