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Das gesprochene Wort gilt

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Nach der Verleihung des Literaturnobelpreises an Peter Handke versammelte sich ein Protest vor der schwedischen Botschaft in Sarajevo

Foto: Imago Images/TT

Hat er das wirklich gesagt? Der Genozid von Srebrenica komme ihm vor, „als sei es ein Racheakt von serbischer Seite gewesen“, so gibt die Zeitschrift Ketzerbriefe Peter Handke 2011 wieder. Und weiter: „Nicht, dass ich es verurteilen würde, aber ich kann es auch nicht uneingeschränkt gutheißen.“ Ob hier die Verben vertauscht sind, wie das Michael Martens in der FAZ zumindest erwog, kann nur klären, wer eine Aufnahme des Interviews besitzt. Aber ob eine solche (noch) existiert? Fürs Erste muss man beim Text bleiben: „Es hat sich unglaublicher Hass in Srebrenica aufgestaut. Sind die tatsächlich gekommen und haben – eigentlich wi…

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