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„Wir nennen es unsichtbare Zwangsräumungen“

Nach der Wirtschaftskrise entzündete sich die soziale Frage in Spanien von 2008 an vor allem an Zwangsräumungen von Wohnungseigentümern, die ihre Darlehen nicht mehr bedienen konnten. Inzwischen haben Immobilienspekulation, Tourismus und die Liberalisierung des Mietrechts in den Ballungsräumen eine neue Blase geschaffen – auf dem Mietmarkt.

Reguläre Mietverträge sind seit 2013 auf drei Jahre beschränkt. Derzeit läuft die erste Generation dieser Verträge aus. Vermieter können bis einen Monat vor Ablauf des Mietvertrags kündigen und bieten dann oft einen neuen, stark erhöhten Vertrag an. Rechtlich gibt es keine Mechanismen, um die Mieten zu regulieren, obwohl Spaniens Verfassung das Recht auf Wohnen als soziales Recht anerkennt. Für dieses, genauso wie für faire und sichere Mieten, kämpft…

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