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Oops, wir haben jetzt einen Imperialismus

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Das Fundament für die finanzpolitische US-Dominanz wurde zwischen den 1950er und 1970er gelegt

Foto: Spencer Platt/Getty Images

Dass die USA seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Weltwirtschaft dominieren, ist wahrlich keine Neuigkeit. Dennoch lohnt die Lektüre der detailreichen historischen Studie Finanzimperialismus. Die USA und ihre Strategie des globalen Kapitalismus des Ökonomen und Wall-Street-Beraters Michael Hudson, die nun erstmals auf Deutsch vorliegt. Denn weitaus weniger bekannt ist, wie die finanzpolitische US-Dominanz zwischen den 1950er und 1970er Jahren etabliert wurde. Hudsons Klassiker mag selbst historisch sein – die erste englischsprachige Auflage erschien schon 1972. Doch der darin geschilderte finanzielle Imperialismus und seine Mechanismen bestehen und …

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