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Arbeiten für nichts

Auf den Marmorplatten des Syntagma-Platzes vereint sich Athen. Zur Diskussion, zur Demonstration, zum Streik. Und blickt, den Kopf in den Nacken gelegt, auf das Parlament. Der Regierungssitz selbst schaut starr in den Westen der Stadt. Dort, wo es den Anschein hat, als würde die restriktive Sparpolitik der letzten Jahre Früchte tragen. Nobelboutiquen und Restaurants öffnen ihre Pforten. Die Fußgängerzone ist gefüllt mit Menschen, die in der einen Hand eine Einkaufstasche und in der anderen einen Pappbecher mit Eiskaffee tragen. Abends werden die Schaufenster durch Rollläden verhüllt und davor Schlafsäcke ausgerollt.

Dominierte Griechenland bis vor zwei Jahren die Schlagzeilen hiesiger Zeitungen, wird mittlerweile wenig darüber berichtet. Es werde besser, heißt es. Doch die von Brüssel u…

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