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Amateurin der Herzen

Manchmal zahlt es sich aus, etwas zu tun, das man liebt, aber nicht sonderlich gut kann. Die New Yorker Salonlöwin und Hobby-Opernsängerin Florence Foster Jenkins wurde zu Lebzeiten wegen ihres schiefen Gesangs belächelt, aber über 70 Jahre nach ihrem Tod verhelfen ihr nach zwei erfolgreichen Bühnenshows nun auch noch zwei Kinofilme zu spätem Ruhm.

Meryl Streep ist zusammen mit Hugh Grant als elegantem Manager und Partner Bayfield in dem Biopic Florence Foster Jenkins zu sehen. Eine französische Version der Geschichte (Madame Marguerite oder Die Kunst der schiefen Töne) kam bereits im vergangenen Jahr in die Kinos und präsentiert Catherine Frot als „dröhnende Diva“.

Stephen Frears’ neue Version erzählt die letzten zweieinhalb Jahre im Leben der bemerkenswerten Frau. Die Tochter eines...

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