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Waldhalbfreiheit

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„Ich hörte jedes Blatt fallen, jeden Maustritt im Laub, jedes Tropfen“

Foto: Ute Mahler/Ostkreuz

In vielen Regionen Deutschlands dürfte zumindest für die Generationen bis in die Anfangsfünfziger Kindheit und Jugend oft noch waldnah gewesen sein. Ob Indianer- oder Räuberspiele, Hütten bauen, Holz lesen, Beeren sammeln, Tiere beobachten oder auch Angst vor angeblichen Diebesbanden und realen Mördern darin – der Wald war ein nicht unwesentlicher Sozialisationsort.

Da nimmt nicht wunder, wenn im fortgeschrittenen Alter die Blicke sich nostalgisch zurückwenden, zumal angesichts der gegenwärtig realen Waldmiseren ringsum. Wolfgang Büscher, Jahrgang 1951, leitet die Reportage-Redaktion der Welt, ist vor allem aber bekannt als Autor von Büchern über ganz eigene Wanderwege, darunter von B…

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