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Frust statt Aufbruch

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In Guinea ließ Präsident Alpha Condé die Verfassung ändern, um ein drittes Mal kandidieren zu können

Foto: Sadak Souici/Zuma Press

Die Afrikaner sind enttäuscht von der Demokratie“, sagte mir schon Mitte der 1990er-Jahre eine Afrikaspezialistin: „Seit die Bürger auch dort zwischen politischen Alternativen wählen können, hat sich zu wenig geändert. Und statt den Apparat einer einzigen Partei zu finanzieren, müssen sie jetzt die Apparate vieler Parteien unterhalten, in denen sich dieselben Clans wiederfinden, die schon vorher absahnten.“

Wie die Osteuropäer hatten sich die Afrikaner von Good Governance und Demokratie erhofft, an wirtschaftlichem Fortschritt teilzunehmen. Da jedoch die Demokratie mit neoliberaler Wirtschaftspolitik einherging, parallel die Tilgung wachsender Schulde…

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