Loading

Arbeiten bis zur Verzweiflung

placeholder article image
„Irgendwie wollen wir Franzosen ja, dass sich etwas verändert, nur weiß keiner, in welche Richtung“

Foto: Aleksander Kalka/Nurphoto/dpa

Fisch wird über die Theke gereicht, in der Schlange vor dem Käsestand bekommen die Wartenden ein Glas Wein angeboten, etwas weiter liegen herrliche Waldpilze aus. An diesem sonnigen Herbsttag auf dem überdachten Marktplatz von Pantin scheint das Leben in Frankreich ziemlich normal. Die Gemeinde grenzt nordöstlich direkt an Paris, gehört jedoch zum Département Seine-Saint-Denis. Hier beginnen die Postleitzahlen mit „93“ und so wird auch die Gegend genannt: „Quatre-vingt-treize“, bekannt für den hohen Anteil an Sozialwohnungen, Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern. Die zahlungskräftigen Zugezogenen in ihren flotten Neubauten am Canal de l’Ourcq …

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.