Loading

Nicht schlecht

placeholder article image
Grönemeyer hat schon in jungen Jahren die herrschenden Männlichkeitskonzepte infrage gestellt

Foto: Matthias Nareyek/Getty Images for GQ Germany

Auf die Verleihung des Men of the Year Award der Zeitschrift GQ freut man sich als feministischer Autor wie auf ein All-you-can-smack-Buffet. Man schärft die Worte, wetzt den Sarkasmus und lauert auf die Stereotyp-Parade prominenter Anzugträger, die mit einem eigenen Preis nach Berlin gelockt werden, damit die Show besonders glamourös aussieht. Barbara Schöneberger moderiert, es werden Witze über die Sixpackdichte im Raum gerissen. Alles sehr erwartbar. Bleibt also nur noch die Frage, ob man für die anstehende, vernichtende Kritik zuerst zum Skalpell oder zum Baseballschläger greifen sollte.

Aber Moment mal: Wer wird da eigentlich ausge…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.