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Flucht kennen sie hier

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Die zwei Kilometer, die die Grenze entfernt ist, sind das kleinste Problem: Camp bei Velika Kladuša

Foto: Klaus Petrus

Wir schauen nun erst recht von Tag zu Tag.“ Es ist Ende Oktober, und Amira Hadzimehmedovic von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) steht am Eingang von Borići, einer mehrstöckigen Ruine am Rand der bosnischen Stadt Bihać, unweit der kroatischen Grenze. Vor dem Bosnienkrieg zwischen 1992 und 1995 mit 100.000 Toten und zwei Millionen Vertriebenen war Borići ein Internat für Studenten. Seit einigen Monaten hausen hier etwa 1.000 Geflüchtete aus Syrien, dem Irak, Pakistan, Afghanistan und Nordafrika. Vielleicht sind es auch mehr, denn registriert wurden sie bisher nicht.

„Uns sind die Hände gebunden. Niemand fühlt sich verantwortlich, alle sind üb...

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