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Das nennt man wohl Realpolitik

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Mit dem Mythos der Unangepasstheit umgibt man sich bei den Grünen noch immer gerne

Foto: Jens Schlueter/Getty Images

Jüngst hat Friedrich Merz, der den CDU-Vorsitz übernehmen will, die Grünen als „sehr bürgerlich, sehr offen, sehr liberal und sicherlich auch partnerfähig“ gelobt. Das war vielen Medien eine Meldung wert: Der Aufsichtsratschef des Konzerns Blackrock, womöglich in Cum-Ex-Geschäfte verwickelt, findet die Grünen gut. Ausgerechnet!

Doch so abwegig ist das gar nicht. Schließlich hat die rot-grüne Bundesregierung die Liberalisierung der Finanzmärkte in die Wege geleitet, Privatisierungen beschleunigt, die Agenda 2010 gezimmert und eine Politik für Reiche zementiert. Die Kompromissbereitschaft bis zur Selbstaufgabe wird den Grünen um die Ohren gehauen, seit sie sich von …

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