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Trotz und Staunen

Alljährlich versammelt das Programm von Afrikamera aktuelles afrikanisches Kino: undogmatisch, in alle Richtungen ausgreifend, bisweilen etwas hit and miss. Geografischer Schwerpunkt in diesem Jahr: die Sahelzone. Ansonsten waltet die Logik des Best-of, etliche der neueren Produktionen kommen direkt aus dem Festival-Circuit des Kontinents.

Wùlu etwa, das Langfilmdebüt des franko-malischen Regisseurs Daouda Coulibaly, riss das Publikum des diesjährigen FESPACO zu Begeisterungsstürmen hin, ein fulminanter Gangsterfilm, der einschlägige Genreformeln nach Bamako trägt, wo sie mal besser und mal schlechter greifen. Dass gelegentliche Geschmacksunsicherheiten dem temporeichen Spaß keinen Abbruch tun, ist dem intensiven Hauptdarsteller Ibrahim Koma als aufstrebendem Drogenkurier Ladji zu danke…

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