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„Räumen alleine bringt gar nichts“

der Freitag: Frau Kostka, in Berlin nehmen Wohnungs- und Obdachlosigkeit besonders stark zu. Sie haben kürzlich ein Gipfeltreffen von Politik, Wohlfahrtsverbänden und Experten gefordert, damit die Akteure gemeinsam Strategien dagegen entwickeln. Wozu ein weiterer Gipfel?

Ulrike Kostka: Wohnungslosigkeit gehört zu den Problemen, die nicht von einer politischen Ebene alleine gelöst werden können. Kommunen, Bund und Länder müssen sich zusammentun, um Strategien gegen Wohnungsnot und auch ganz konkret gegen die Obdachlosigkeit zu entwickeln.

Wie viele Menschen sind in der Hauptstadt von Obdachlosigkeit betroffen?

Wir gehen davon aus, dass in Berlin etwa 40.000 Menschen ohne eigene Wohnung leben, und 4.000 bis 6.000 tatsächlich obdachlos sind. Der Anstieg der ordnungsrechtlichen Unterbringun…

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