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Fassbinder grüßt Cash

Franz Doblers Figuren benehmen sich nur, wenn sie es einsehen. Und das geschieht selten. Ihr Umgangston ist meist läppisch, immer schlagfertig. Mit Ein Schlag ins Gesicht ist kürzlich die Fortsetzung von Der Bulle im Zug erschienen. Kommissar Fallner war in dieser Geschichte mit einer Bahncard 100 kreuz und quer durch Deutschland gereist – nachdem er bei einem Einsatz einen libanesischen Jungen getötet hatte. Die „Hommage an das Leben im Zug“ (Die Zeit) wurde vergangenes Jahr mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet.

Fallner ist jetzt Ex-Bulle. Er sitzt zur Aufarbeitung der Ereignisse bei seiner Therapeutin. Obwohl er es nie schafft, ihre Fragen zu beantworten, erfährt man alles, was man über Fallner wissen muss, was ihn umtreibt. Zum Beispiel: Die Dinge stehen ausnahmslos beschissen…

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