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Statt Grabenkampf

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Kreativität sichtbar machen – manche Künstler*innen sind dem Kulturbetrieb da schon einen Schritt voraus

Foto: Gabriel Kuchta/Getty Images

Kapitalismus als Religion? Konsum oder zu Hause bleiben – das sind Corona-bedingt momentan die einzigen Optionen für die Freizeitgestaltung. Die erneute temporäre Schließung der Kultur- und Freizeitorte hat nicht nur Unverständnis und Protest ausgelöst, sondern auch einen Grabenkampf zwischen denen, die sich als Produzent:innen „wertvoller Hochkultur“ verstehen, und den Anbieter:innen der kommerziellen und „vergnüglichen Unterhaltung“. Ich halte es für absolut kontraproduktiv und sogar gefährlich, dass wir uns in einer Abgrenzungsdebatte verlieren, anstatt solidarisch zu sein: mit allen in der Branche, deren Jobs und gesamte Existenz von der …

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