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Phrasen helfen nicht weiter

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Kurz nach den Anschlägen in Wien: Mitarbeiter*innen des österreichischen Kanzleramtes bringen die Flaggen für eine Pressekonferenz in Position

Foto: Joe Klamar/AFP/Getty Images

Montag, 2. November, der letzte Tag vor dem angekündigten zweiten Lockdown in Österreich. Viele wollten den warmen Herbstabend noch einmal nutzen, bevor die Lokale für mindestens einen Monat schließen. Vielleicht wurde daher auch das länger geplante Attentat vorgezogen. Denn heuer ist es wohl ausgeschlossen, noch einmal so viele Menschen im öffentlichem Raum anzutreffen wie an diesem Tag, insbesondere im Ausgehviertel Bermudadreieck.

Vor Anschlägen eines einzelnen Täters wie jener in Wien kann sich die Gesellschaft nicht schützen. Sie ist ihnen ausgeliefert. Die Frage ist nur, nimmt sie jene (trotz verschä…

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