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Die Nase im Dreck

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„Where we belong“ erzählt von Kindern, deren Eltern sich getrennt haben

Foto: DOK Leipzig

Wie schafft man es, einen Film in einer Organisation zu drehen, der Menschen weltweit mit Kritik und Spott begegnen? Einer Organisation, die für viele zum Symbolbild des Kapitalismus geworden ist wie das World Economic Forum in Davos? Marcus Vetter steht in seiner blauen Daunenjacke vor den vollen Rängen der Osthalle des Hauptbahnhofes in Leipzig. Im Rahmen des 62. Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm präsentiert er heute Abend seinen Eröffnungsfilm Das Forum. „Ich musste natürlich um Vertrauen bitten“, erklärt Vetter, ganz so, als wäre es ein Kinderspiel. Aber wie macht man das? „Du musst deinen Protagonisten erst mal lieben.“

Es wird ein Satz werden, der d…

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