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C’est la mort

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1925: Deutsche Soldaten bei einer Übung

Foto: Hulton Archive/Getty Images

Mit historischen Krimis verhält es sich wie mit einem Toast Hawaii: Der Blick zurück ist vergnüglich, die farbstoffgepimpte Cocktailkirsche kann die Magensäure aber gewaltig zum Brodeln bringen. Die Fiktionalisierung historischer Ereignisse geht vor allem dann in die Hose, wenn zugunsten der Spannung und des Bling-Blings die historische Wahrheit auf der Strecke bleibt. Faktenfälschung und Anachronismen stoßen einem doch sauer auf. Die Filmgeschichte ist das beste Beispiel dafür: Gladiatoren, die Flugblätter verteilen, stinken genauso zum Himmel wie Ozeandampfer im Roten Korsar. Für alle Historiker also eine Triggerwarnung: Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie bitte Ihren Geschichtsprofessor oder Wiki…

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