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Schießen, dann helfen

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Ist Migration wirklich eine „Quelle des Wohlstands“ oder vielmehr eine Folge globaler Ungleichheit?

Foto: Sakis Mitrolidis/AFP/Getty Images

Absage Nummer vier kam aus Wien. Nach den USA, Ungarn und Australien erklärte Österreichs Regierung, dem feierlichen Akt zur Unterzeichnung des UN-Migrationspaktes am 10. Dezember 2018 in Marrakesch fernbleiben zu wollen. Inzwischen verlängert sich die Liste der Nein-Sager weiter.

Was treibt die Wiener Koalition aus ÖVP und FPÖ dazu, dem seit Juli ausgehandelten „Globalen Vertrag für sichere, geordnete und geregelte Migration“ eine Abfuhr zu erteilen? Besonders die fremdenfeindlichen Ressentiments in den Reihen der FPÖ. Sie lassen die Abkehr vom Migrationspakt als logische Konsequenz des gemeinsam erstellten Regierungsprogramms erscheinen. Ö…

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