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Hände von gestern

Im letzten Jahr hatte das Dokumentarfilmfestival Leipzig ein kleines Problem mit der Quote. Genauer: ein Problem, weil sich ohne Quote oder andere korrektive Maßnahmen ein gewisses Missverhältnis (9:1) zwischen den Regisseuren und Regisseurinnen hergestellt hatte, die im Deutschen Wettbewerb vertreten waren. Dass das Verhältnis in diesem Jahr viel besser sei und der Anteil von Regisseurinnen in den zentralen Wettbewerben bei 50 und mehr Prozent liege, ist nun im Vorfeld von DOK Leipzig vielleicht ein Mal zu oft betont worden. Und ein Mal zu oft war der Hinweis mit der Ergänzung verknüpft, dass dies kein Effekt der neuen Quote, sondern, selbstverständlich, allein der Qualität der Filme geschuldet sei.

Dass man es, wie man es macht, nicht recht und nicht richtig machen kann, so lange Förd…

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