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Sohn eines Mörders

Am Allerheiligenwochenende des Jahres 1977 verschwindet eine junge Frau spurlos. Es wird vermutet, dass sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Auch ein Suizid wäre möglich, schließlich hat sie in den Wochen zuvor bereits zweimal versucht, sich das Leben zu nehmen.

Eine Leiche wird nie gefunden. Dass der damalige Geliebte der jungen Frau dennoch fast 37 Jahre später, im April 2014, wegen Mordes zu einer 20-jährigen Freiheitsstrafe verurteilt wird, ist der (vielleicht vorläufige) Endpunkt eines der bizarrsten Kriminalfälle in der jüngeren Geschichte Frankreichs. Und er überrascht die Gerichtsreporterin Pascale Robert-Diard ebenso wie die anderen Prozessbeobachter. Denn niemand hätte damit gerechnet, dass der Sohn des Angeklagten plötzlich gegen seinen Vater aussagen würde. Die Journ…

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