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Schluss mit lustig

Dies soll nun der Schlussakkord einer sorgfältig komponierten Abschiedssymphonie sein. Seit Längerem hat John le Carré auf seiner Website verkünden lassen, er arbeite intensiv an seinem letzten Roman. (Zwei Dutzend sind vielleicht auch genug, oder?) Zuvor hatte er noch einmal den Verlag gewechselt, offenbar mit dem Wunsch, künftige Ausgaben seiner Werke möchten das traditionelle Klassiker-Signet von „Penguin“ tragen (die deutschen Ausgaben erscheinen – unter dem Dach von Penguin Random House, also Bertelsmann – weiterhin bei Ullstein). Eine faktenreiche Biografie von Adam Sisman war 2015 nicht gerade im Auftrag, aber doch mit Unterstützung des Meisters herausgekommen; bald darauf lieferte er selbst einen anekdotischen Band mit dem Titel Der Taubentunnel. Den neuen Roman hat der sonst eh…

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