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„Nur harte Schnitte“

Siebeneinhalb Stunden Langfassung, drei Stunden Kino-Fassung, gespeist aus 800 historischen Filmquellen, die in 112 Archiven in 14 Ländern recherchiert wurden, sowie eine nahezu 800 Seiten umfassende Buchdokumentation – das sind die Zahlen, mit denen Hermann Pölkings Hitler-Film beworben wird. Hinter dem Titel Wer war Hitler verbirgt sich ein multiperspektivischer Blick auf die Person des Diktators und die Ära, die ihn hervorbrachte. Mit seiner konsequent durchgehaltenen Erzähltechnik, die sich fast ausschließlich auf Zitate von Hitlers Zeitgenossen und auf Archivfilme stützt, grenzt sich Wer war Hitler vom ordinären History-Fernsehen ab. Das Resultat mag man intellektuell stimulierend oder geschwätzig finden – als ehrgeiziger Versuch, Zeitgeschichte ins Kino zu bringen, ist es zu würdi…

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