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„Ein Achim steckt in uns allen“

Gleich mit seinem ersten Roman hat Sven Heuchert die deutsche Provinz auf die Landkarte des deutschen Kriminalromans gemalt, eine Prosa geschrieben, wie sie bislang nur die Amerikaner beherrschen, einen poetischen Realismus, der an Country-Noir-Ikonen wie Daniel Woodrell, Benjamin Whitmer oder Brian Panowich erinnert. Schriftsteller, die Heuchert kennt und verehrt, aber nirgends kopiert. Dunkels Gesetz hat seinen eigenen Sound, und er findet seinen eigenen Weg ins finstere Herz der deutschen Kleinstädte und Kleinleute, das er mit wenigen Strichen lebendig macht – reduce to the max.

Seine Ozarks, sein Mississippi, seine Appalachen, das ist ein wasteland, irgendwo zwischen Köln und der belgischen Grenze, wo der 40-jährige Heuchert selbst aufgewachsen ist. Hier lässt er ein halbes Dutzend …

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