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Abseits des Feldweges

Als Hauptkommissar Robert Marthaler an der Station Marseillan-Plage seine Reisetasche in den Staub stellte, hatte er das Gefühl, einen Fehler begangen zu haben. Er wischte mit dem Taschentuch den Schweiß von der Stirn und schaute sich um. Die Luft war heiß und trocken. Außer einer trächtigen Katze, die sich schwerfällig über die Straße schleppte, war kein Lebewesen zu sehen.

Ich hätte nie hierherkommen dürfen. Ich hätte zu Hause bleiben und mich den Problemen stellen müssen, die dort auf mich warten. Stattdessen bin ich vor Tereza geflohen. Ich wollte nicht hören, was sie mir zu sagen hat, und habe mich gedrückt vor den Entscheidungen, die ich so oder so werde treffen müssen. Der Anruf eines ehemaligen Kollegen hat genügt, dass ich alles stehen und liegen lasse, ans Mittelmeer fahre und…

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