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Zurück in Keller und Bunker

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Aserbaidschanischer Blindgänger bei Martuni in Bergkarabach

Foto: Zuma Wire/Imago Images

Zunächst war es auf den Straßen und Plätzen von Stepanakert ungewöhnlich still, als es vor gut zwei Wochen plötzlich hieß, es sei eine Feuerpause in Kraft getreten. Sollte sie anhalten, könnte daraus ein Waffenstillstand werden. Je ruhiger es wurde, umso mehr klangen in den Ohren der Menschen die Artillerie- und Raketeneinschläge nach, die immer wieder die Hauptstadt von Bergkarabach erschüttert hatten. Tagelang lag sie unter Beschuss, fast ununterbrochen. Was das an Gefahren bedeutete und an Zerstörungen auslöste, hatte viele Bewohner aus der Stadt vertrieben. Sie waren gut beraten, dort zu bleiben, wo sie Zuflucht gefunden hatten, denn die Ruhe der Gefechtspause erwies sich als trügerisch.…

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