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Die Friedensstatue mit der Leerstelle

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Die bronzene Friedensstatue: ein Mahnmal gegen sexualisierte Gewalt in Berlin-Mitte

Foto: Xinhua/Imago Images

Seit Ende September steht sie da, ob und wie lange sie bleiben darf, ist unklar: die bronzene Friedensstatue. Ein Mahnmal gegen sexualisierte Gewalt in Berlin-Mitte. Eine Frau mit abgeschnittenen Haaren und geballten Fäusten sitzt auf einem Stuhl, ihr Körper wirft einen dunklen Schatten, der Stuhl neben ihr ist leer. Die Statue erinnert an die mindestens 200.000 Frauen, die Japan im II. Weltkrieg sexuell versklavte. Sie kamen aus 14 Ländern, vor allem aus Korea, China und aus Japan selbst. Euphemistisch wurden sie „Trostfrauen“ genannt.

Aufgestellt hat die Statue der Berliner Korea-Verband, dessen Büro in der Nähe liegt. Auf Druck der japanischen Regierung beschloss der B…

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