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Zyklen eines Zyklons

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Grafik: der Freitag

Dass Regierungen im Sog des Aufruhrs untergehen, ist für diesen Kontinent kein seltenes Phänomen, wie im Augenblick zu ersehen. In Ecuador lassen indigene Gemeinschaften nicht zu, dass Kostgängerei beim IWF auf ihre Kosten stattfindet. In Chile wird soziales Unrecht nicht länger als Missstand beklagt, sondern als Misshandlung empfunden, die Widerstand verdient, wie das auch für die Attitüden eines wirklichkeitsfremden Präsidenten gilt. Die Argentinier haben es satt – zum wievielten Mal? –, in den Mahlstrom eines Staatsbankrotts zu geraten, und wählen mit Mauricio Macri nicht nur ihren Staatschef, sondern auch dessen neoliberalen Furor ab. Bolivien bebt wegen einer Präsidentenwahl, die ein Indiz dafür sein kann, dass ein linker Amtsinhaber wie Evo Morales die …

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