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„Was mich berührt …“

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Stefan Heym (1913 – 2001) emigriert 1933 nach Prag und findet Mitte 1935 Exil in den USA. Dann 1943 Eintritt in die US-Armee, mit der er 1945 nach Deutschland zurückkehrt. 1952 übersiedelt Heym in die DDR, der er jedoch mehr und mehr kritisch gegenübersteht

Foto: Brigitte Friedrich/Ullstein

Sonntag: In Ihrem autobiografischen Buch „Nachruf“ wird deutlich, dass Sie nicht die besten Beziehungen zum „Sonntag“ haben. Als 1979 gegen Sie ein Verfahren wegen Devisenvergehens eingeleitet worden war, weil Sie Ihren Roman „Collin“ im Münchner Bertelsmann-Verlag veröffentlicht hatten, bezeichnete ein „Sonntag“-Autor das Buch als „antikommunistischen Schmarren nach Konsalikschen Mustern“. Ist das heute noch wesentlich für Sie?

Stefan Heym: Diese Art des Umgangs mit Intellektuellen hat das La…

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