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Plötzlicher Störfall

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Innenansicht des Schweizerischen Parlaments in Bern

Foto: Fabrice Coffrini/AFP/Getty Images

Parlamentswahlen in der Schweiz finden im Ausland in der Regel kaum Beachtung. Das liegt nicht daran, dass es sich bei der acht Millionen Einwohner zählenden Alpenrepublik – davon rund zwei Millionen Ausländer, die kein Stimmrecht haben – um einen Kleinstaat handelt. Politik in der Schweiz beruht auf dem Dreiklang Geld/Konsens/Stabilität. Das führt dazu, dass sich Wähleranteile und Parlamentssitze in der Regel kaum verändern. Beim jüngsten Votum zu Nationalrat und Ständerat wurde der Dreiklang heftig gestört durch einen Erdrutschsieg von zwei grünen Parteien, die zusammen 26 Sitze hinzugewannen und jetzt in der großen Kammer über 44 von 200 Mandaten verfügen. So etwas hat es seit Gründung…

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