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Handke reiste mit Luhmann im Gepäck

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Karikatur: David Smith/Ullstein Bild

Von einem „Shitstorm 2.0“ sprach der Schriftsteller Eugen Ruge in der FAZ mit Blick auf die aktuelle Debatte um den Literaturnobelpreisträger 2019 und seine Ansichten zum Zerfall Jugoslawiens. Er verband das mit der Aufforderung, Peter Handke „einfach mal“ zu lesen. Begrüßenswert, stehen doch beispielsweise Interviewaussagen, deren Authetizität zum jetzigen Zeitpunkt zweifelhaft ist, Interviewer, von deren zweifelhaften politischen Ansichten man auf den Interviewten schließt, die Widmung eines Theaterstücks an einen Kriegsverbrecher, der noch dazu ein Idol von sogenannt neu-rechten Massenmördern wurde und eine Rede Handkes am Grab Slobodan Miloševićs im Jahr 2006 stärker im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit als Handkes Veröffentlichungen …

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