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Wie das Binnen-I die Wahlen verloren hat

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Als einzige Partei stellten sich die Grünen mit einer Spitzenkandidatin der Wahl: Ulrike Lunacek

Foto: Joe Klamar/AFP/Getty Images

Bei der Wahl ist Österreich weit nach rechts gerückt. So weit, dass es für die Grünen keinen Platz mehr im Nationalrat gibt: gescheitert an der Vier-Prozent-Hürde. Die Abgeordneten der einzigen Partei, die sich immer schon klar von der rechtspopulistischen FPÖ distanziert hat, räumen ihre Büros, während Kommentatoren noch die Gründe für das Scheitern sezieren. Wer ist schuld an dem Debakel? „Ich bekomme seit der Wahl permanent Nachrichten, in denen mir mitgeteilt wird, dass der Feminismus der Untergang der Grünen sei und ich das noch immer nicht kapiert hätte“, erzählt Wissenschaftssprecherin Sigrid Maurer.

Feminismus zählt zu den Grundwerten der öst…

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