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„Wie eine Selbsttherapie“

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Foto: Vincent Tullo für der Freitag

Mit ihrem Dokumentarfilm Afterward (2019) taucht die israelisch-amerikanische Psychoanalytikerin Ofra Bloch in Täter-Opfer-Beziehungen und Traumata bei Deutschen, Israelis und Palästinenser:innen ein. Das Interview mit der 70-Jährigen findet standesgemäß auf einer Couch in ihrer Praxis auf der Upper West Side in New York statt.

der Freitag: Frau Bloch, in „Afterward“ lassen Sie einfließen, Sie hätten eigentlich Filmemacherin werden wollen, stattdessen aber den Beruf Psychoalanytikerin gewählt. Wie kam es dazu?

Ofra Bloch: Beide zogen mich gleichermaßen an. Denn sie erfordern dasselbe Werkzeug und dieselben Fähigkeiten. Hinter der Kamera zu stehen und hier in der Psychoanalytikerpraxis zu sitzen und zuzuhören, ist schon sehr ähnlich. Das Auge der…

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