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Was bringt ein Boykott?

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Die Frankfurter Buchmesse: Aufgrund ihrer internationalen Monopolstellung hätten alle von ihr ausgeschlossenen Verlage geschäftliche Nachteile, gegen die sich kartellrechtlich leicht klagen ließe

Foto: STAR-MEDIA/IMAGO

Seit Tagen wird darüber debattiert: Aus Protest gegen die Präsenz rechter Verlage hatte die afrodeutsche Schriftstellerin Jasmina Kuhnke (Schwarzes Herz) ihre Teilnahme an der diesjährigen Frankfurter Buchmesse abgesagt. Viele Autor:innen und Kulturschaffende hatten sich dem Boykott angeschlossen oder sich mit der Autorin solidarisiert.

Und nun? Ich verstehe jeden Menschen, der sich aufgrund von Traumata nicht mit Rechten auseinandersetzen kann, aber Boykott ist keine Lösung. Denn es ist ja so: Verlage von Rechtsextremisten sind nicht auf Buchmessen, weil dies dem …

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