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„Wir posieren“

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Geschlecht ist konstruiert – und Männlichkeit eine Identitätscollage

Foto: Rotimi Fani-Kayode/Courtesy Autograph, London

Mit dem Schwerpunkt Fotografie und Videokunst von den 1960ern bis heute versucht eine Ausstellung, Männlichkeit im Plural zu denken. Kuratorin Alona Pardo erklärt, was es in unterschiedlichen Kulturen bedeutet, ein Mann zu sein, warum Macht und Patriarchat zusammenhängen und welche queeren Strategien dagegen helfen.

der Freitag: Alona Pardo, warum haben Sie sich vorgenommen, Männlichkeit in ihren Facetten zu zeigen?

Alona Pardo: Eine Ausstellung, die sich auf die ganze Repräsentation eines Geschlechts konzentriert – unmöglich, das war mir bewusst. Viel Kunst befasst sich damit, was es heißt, eine Frau zu sein. Aber wir sehen selten die andere Seite. Ziel war, he…

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