Loading

Leere Hallen, voll das Internet

placeholder article image
Halbleere Halle und viel, viel Abstand: so sah die Frankfurter Buchmesse 2020 aus

Foto: Thomas Lohnes/Getty Images

Eine Messe ohne Besucher? Und noch dazu eine, die trotz Tempodigitalisierung an einem materiellen Gut, nämlich dem altbewährten Buch, festhält? Ist das reizvoll? In geisterhaft leeren Hallen wie bei der diesjährigen Buchmesse brauchte es da schon Fantasie. Wer wollte, konnte zurück am Laptop im eremitischen Homeoffice fast alles erleben, was auch sonst an Happenings und Inhalten geboten wurde: Lesungen, politische Diskussionen. Wie in beinah jedem Jahr entfachte sich auch die fast schon obligatorische Debatte um rechte Tendenzen im Verlagswesen. Monika Maron hatte mit islamkritischen Äußerungen für Aufsehen gesorgt. Nach einem auch durch rechte Kreise flankierten, j…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.