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Ein Hoffnungsschimmer, immerhin

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Der Präsidentschaftskandidat der bolivianischen Sozialisten, Luis Arce, bei einer Wahlkampfveranstaltung im Oktober

Foto: Brito Miserocchi/Getty Images

Weder kehrt der „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ urplötzlich nach Lateinamerika zurück, noch ist dem Subkontinent ein Linksschwenk beschieden. Sollte in Bolivien mit Luis Arce tatsächlich erneut ein linker Präsident antreten – bei Redaktionsschluss dauerte die Auszählung noch an –, gibt es einen Regierungswechsel, keine regionale Machtverschiebung. Mehr Hoffnungsschimmer als Hoffnungszeichen.

Dennoch erhärtet sich der Eindruck, dass die fast 15 Jahre des indigenen Staatschefs Evo Morales in der indigenen Bevölkerung Spuren hinterließen. Kaum anzunehmen, dass Arce und sein Movimiento al Socialismo (MAS) ihre Stimmen vorrangig unt…

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