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Zugabe für den Spion

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Der deutsche Titel des neuen Carrés ist nicht sonderlich glücklich übersetzt

Foto: plainpicture/Ralf Grossek

Zwei Jahre ist es her, dass John le Carré, einstmals Erneuerer und inzwischen Altmeister des Spionageromans, das Erscheinen seines 24. und definitiv „letzten“ Romans angekündigt und mit einer wahren Abschiedssymphonie von Interviews und repräsentativen Lesungen orchestriert hat, von der Royal Albert Hall in London bis hin zur Elbphilharmonie. Der Schlussakkord von Das Vermächtnis der Spione, eine Art Lebensbilanz von le Carrés über Jahrzehnte dauerlaufendem Helden George Smiley, klang schon damals mehr als elegisch: eine bittere Klage über den politischen, vor allem aber moralischen Niedergang Großbritanniens und die Trauer um ein schon längst verlorenes „besseres England…

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