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Werbung statt Bildung

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Liebesbriefe seien ein „Denkmal, das ein Mensch hinterlassen kann“, findet die Post

Foto: Imago Images/Kickner

Das Land der Dichter und Denker drohe zum Staat der Stifter und Schenker zu werden – so beschrieb Tim Engartner schon vor drei Jahren in seinem Buch Staat im Ausverkauf den Einfluss privater Wirtschaftsakteure auf das deutsche Bildungssystem. Fast-Food-Giganten, die in kostenlosen Unterrichtsbroschüren BigMacs in eine Reihe mit Obst stellen; Finanzdienstleister, die „Entrepreneurship Education“ etablieren wollen – derartige „Bildungspartnerschaften“ kritisierte der Frankfurter Professor für Didaktik der Sozialwissenschaften scharf.

Nun hat Engartner nachgelegt: In seiner Studie Wie DAX-Unternehmen Schule machen, die er für die Otto Brenner Stiftung verfasst hat, widmet e…

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