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Freundin der Konzerne

Einige ziehen immer den Kopf aus der Schlinge. Wenn ein Unternehmen wie die amerikanische Ölfirma Texaco in einem Land wie Ecuador eine ökologische Katastrophe anrichtet und 64 Millionen Liter Rohöl ins Ökosystem fließen lässt: Dann kommt Texaco schulterzuckend damit durch. Wird sich das endlich ändern? Zwischen dem 14. und 18. Oktober beschäftigten sich in Genf und Wien zwei Gremien der Vereinten Nationen genau damit. Zunächst in die Schweiz: Dort fand die fünfte Verhandlungsrunde für das „UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten“ statt.

Sollte es irgendwann ratifiziert werden, müssten die Vertragsstaaten ihren Unternehmen genau auf die Finger schauen: Achten diese entlang ihrer globalen Lieferketten auf die Einhaltung der Menschenrechte? Wer das nicht tut, soll durch die nationale…

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