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„Die Einheitskrise hat mit Hartz IV zu tun“

Sein 2014 erschienenes Buch Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent ist das vielleicht aufschlussreichste über die Geschichte des Neoliberalismus in Europa. Der Historiker Philipp Ther legt nun bei Suhrkamp ein neues Werk zu 1989 und den Folgen vor: Das andere Ende der Geschichte. Über die Große Transformation.

der Freitag: Herr Ther, Sie beschreiben sich in Ihrem Buch selbst als einen 89er. Was verstehen Sie als Österreicher darunter?

Philipp Ther: Ich bin zwar in Österreich geboren, aber in erster Linie deutscher Staatsbürger. 1989 war ich mehrfach in Prag und habe wichtige Momente der „Samtenen Revolution“ miterlebt. Mir war klar: Das wird Europa fundamental verändern. Auch die alte Bundesrepublik, aus der ich angereist war. Ich wusste, dass nichts mehr so sein wird, wie es vorher war…

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