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Illustration: Ira Bolsinger für der Freitag

Vor einiger Zeit gingen Bilder des neuseeländischen Parlamentspräsidenten Trevor Mallard viral, die ihn dabei zeigten, wie er sich liebevoll um das Baby eines Abgeordneten kümmerte. Mallard fütterte das Baby, während der Abgeordnete eine Rede hielt. Von CNN bis India Today berichteten alle, in den sozialen Medien überschlug man sich vor Lob, manche witterten den Untergang des Patriarchats. Spiegel Online twitterte ein Video mit Herzchenaugen-Emoji.

Ein Mann, der ein Kleinkind fürsorglich in den Arm nimmt, anstatt es irgendwo liegen zu lassen, ist nichts, worüber sich Feminist*innen beschweren würden. Es sollte mittlerweile aber auch nichts mehr sein, was von der Gesellschaft als feministischer Fortschritt verklärt wird. Dass es nach wie…

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