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Euphorie wie nie

Es ist nicht ohne Ironie, dass ein ganzer Industriezweig sich darauf verlegt hat, den nächsten Superstar nach ihrem Vorbild zu erschaffen. Junge Künstlerinnen aus Skandinavien werden reihenweise als „die neue Robyn“ gehandelt. Dabei wurde sie selbst zu der, die sie ist, indem sie sich gegen die mangelnde Vorstellungskraft der Musikindustrie stemmte.

Mitte der 2000er gab es diesen Punkt, als man plötzlich begann, „mindestens einen Track im Stil von Robyn auf jeder Pop-Platte zu hören“, so beschreibt es ihr Freund und musikalischer Partner Joseph Mount von der britischen Band Metronomy. Robyns Einfluss ist sowohl in den Rückstößen von Rihannas We Found Love und Ariana Grandes Love Me Harder zu hören als auch in den Vorschlaghammer-Synthesizern von Taylor Swifts Welcome to New York.

Nach a…

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