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Alles auf Anfang

Revolution ist das Morgen schon im Heute, sang einst die Klaus Renft Combo in der DDR. Wenn das stimmt, was ist dann die Erinnerung an eine Revolution? Das Gestern im Heute oder ein notorischer Reflex gegen die rumorende Angst, dass Geschichte ihr Glück als Wiederholungstäterin versucht? Die Oktoberrevolution zum Beispiel mit ihrer unbeirrbaren Radikalität, ihrem Siegeswillen, ihrer Rohheit? Aber die Bolschewiki kehren nie mehr zurück. Sie fielen bekanntlich Stalin zum Opfer. Und der Leninismus wird kaum erwähnt, wenn derzeit inbrünstig dem Marxismus gehuldigt wird, als sei ernsthaft daran gedacht, Theorie in revolutionäre Energie zu überführen und nicht im Café mit WLAN-Anschluss darüber zu räsonieren. Es kann daher wenig bis nichts ins Rutschen kommen, wird eine Revolution dem Vergess…

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